Supervision + Systemisches Coaching
Das Institut für Systemisches Arbeiten Berlin, INSA-Berlin GmbH, führt zwei curricular aufgebaute berufsbegleitende Weiterbildungen, zur Systemischen Beratung, zur Systemischen Therapie/Familientherapie und zur Systemischen Supervision durch.
Die Weiterbildungsgänge beginnen und enden in der Regel zweimal pro Jahr (Supervision einmal).
Das Team der LehrtherapeutInnen-/LehrsupervisorInnen umfasst aktuell drei von der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie) zertifizierte Lehrende und wird durch qualifizierte DozentInnen (aktuell acht in den verschiedenen Weiterbildungen) zu speziellen Themen der Weiterbildungen ergänzt.
Die unterschiedliche Systemische Ausrichtung der Lehrenden/DozentInnen entspricht dabei dem integrativen Charakter der Weiterbildungen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass die Lehrenden für Familientherapie/-Beratung und Supervision auch aktuell im Praxisfeld stehen.
Unsere Curricula sind von der DGSF anerkannt.
Das Institut ist akkreditiertes Mitgliedsinstitut der DGSF und arbeitet sowohl in der Instituteversammlung, im Fort- und Weiterbildungsausschuss als auch im Qualitätszirkel der Institute (6 Institute) der DGSF mit.
Termine
| von ???? | bis ??? |
| Freitags |
14:00 – 21:00 Uhr / 8 UE
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| Samstags |
10:00 – 17:15 Uhr / 9 UE
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| Sonntags |
09:00 – 16:00 Uhr / 8 UE, in der Regel Supervision
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Kosten
4680,-€ oder 24 x 195,-€
Veranstaltungsorte
| INSA-Berlin GmbH | |
| Alt-Moabit 91 b | |
| 10559 Berlin |
- in der Regel Hochschul- / Fachhochschulabschluss im Bereich der Humanwissenschaften (*)
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Arbeit mit sozialen Systemen.
Davon sollten 2 Jahre seit Abschluss der letzten Weiterbildung (Berater/Therapeut) vergangen sein. - Anerkennung als Systemische BeraterIn (DGSF/SG), Anerkennung als Systemische TherapeutIn (DGSF/SG) oder Abschluss einer vergleichbaren systemischen Weiterbildung (**)
- 30 Sitzungen Supervision bei anerkannten SupervisorInnen in zwei unterschiedlichen Supervisionsformen (auch im Rahmen der vorangegangenen Weiterbildung) in den letzten 5 Jahren
- Möglichkeit zur Umsetzung von Systemischer Supervision während der Weiterbildung
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung kann auf eigenen Antrag die Zertifizierung durch die DGSF beantragt werden.
* Ausnahmen sind möglich, z. B. bei qualifiziertem Berufsabschluss im psychosozialen Bereich oder gleichwertiger beruflicher Tätigkeit
** Ausnahmen sind möglich, wenn sowohl eine andere Zusatzausbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution z. B. Beratung, Therapie, Mediation etc., im Umfang von mind. 300 Std. als auch eine systemische Fortbildung von mind. 100 UE absolviert wurde.
Die vorläufige Zulassung zur Weiterbildung erfolgt nach einem Bewerbungsgespräch mit der Kursleitung. Die endgültige Zulassung zur Weiterbildung erfolgt mit Vertragsabschluss am Ende des Entscheidungsseminars (1. Block).
Ein Termin zum Bewerbungsgespräch kann jederzeit vereinbart werden.
- Psychologen
- Pädagogen
- Mediziner
- Führungskräfte
Wir verstehen unter Systemischer Supervision eine besondere Form der Beratung, die in Prozessform berufliche Interaktionen der Betrachtung zugänglich macht und so neue Möglichkeiten der Rollen- und Arbeitsgestaltung eröffnet. Systemische Supervision bezieht dabei psychische, soziale und institutionelle Faktoren ein.
Supervision gilt heute in allen Bereichen psychosozialer Versorgung als unverzichtbarer und integraler Bestandteil kompetenter und verantwortungsbewusster Arbeit. Damit dient sie der Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Tätigkeit.
Supervision findet statt als:
- Einzelsupervision
- Gruppensupervision und
- Supervision in Organisationen (Teamsupervision, Coaching)
Supervision basiert auf Kenntnissen, Methoden und Theorien der Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit und der Kommunikationswissenschaft.
Die Weiterbildung in „Systemischer Supervision“ am INSA ist curricular aufgebaut und der Einstieg ist auch für Quereinsteiger möglich. Es handelt sich dabei um einen zweijährigen Weiterbildungslehrgang, der nach den Richtlinienanforderungen der „Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie“ (DGSF) konzipiert ist. Die Weiterbildung in Systemischer Supervision findet in Kooperation mit dem FAM.Thera Institut statt.
Im Rahmen der Weiterbildung können folgende Qualifikationen erlangt werden:
- Systemische/r SupervisorIn“ (INSA-Berlin)
- Systemischer Coach“ (INSA-Berlin) in Vorbereitung
In der zweijährigen Weiterbildung zur/zum Systemischen Supervisorin/Systemischen Supervisor werden die theoretischen und praktischen Grundlagen Systemischer Supervision vermittelt. Sie qualifiziert zur Supervision von Einzelnen, Teams und der supervisorischen Arbeit in Organisationen.
Der Gesamtumfang der Theorie/Methodik umfasst 256 UE.
Integriert in die Weiterbildung sind zusätzlich 6 Seminartage (50UE), die der berufsbezogenen Selbstreflexion dienen und in denen die TeilnehmerInnen dazu angeregt werden, sich im Hinblick auf ihre Profession, selbst zu reflektieren. Ihre erworbenen Realitätskonstruktionen und ihre Normen und Werte hatten Bedeutung für die Berufswahl und bestimmen ihr Handeln. Die Auseinandersetzung damit erhöht die Effizienz im Praxisfeld.
Im Verlauf der Weiterbildung führen die TeilnehmerInnen eigenständig Supervisionsprozesse (Supervisionspraxis) im Gesamtumfang von 100 UE durch. Davon müssen fünf abgeschlossene Supervisionsprozesse dokumentiert werden. Ein Supervisionsprozess sollte mindestens 10 Sitzungen umfassen und einer maximal eine Einzelsupervision sein.
Die TeilnehmerInnen suchen sich ihre Supervisionspraxis selbst.
Die Kontrolle findet in der Lehrsupervision statt – mindestens 2 Arbeitssitzungen werden vorgestellt – und sie ist integraler Bestandteil der Weiterbildung. Die Lehrsupervision erfolgt in der Gruppe und umfasst 104 UE.
Die erforderliche Lehrsupervision der Supervisionspraxis nach Beendigung der Weiterbildung hat im INSA-Berlin durch anerkannte SupervisorInnen zu erfolgen.
Die Kosten hierfür sind nicht Bestandteil der Kosten für die Weiterbildung.
- Theorie- und Wissensvermittlung
- Fallanalysen
- Rollenspiele und
- Videoarbeit
Zu Beginn der Weiterbildung werden mehrere Peer-/Intervisionsgruppen (Gruppengröße: 3 – 4 TeilnehmerInnen) gebildet, die sich nach eigener Terminabsprache und außerhalb der Seminarzeiten treffen. Ziele der Intervisionsgruppenarbeit sind die Vorbereitung der Seminare, die Vertiefung der Seminarinhalte, Intervision, die Vorbereitung der Supervisionspraxis und die Kooperation im Praxisfeld.
Der Gesamtumfang der Peer-/Intervisionsgruppenarbeit umfasst mind. 50 UE. Sie ist zu dokumentieren.
Die Inhalte der Weiterbildung werden in insgesamt 17 Blöcke zu je 3 Tagen am Wochenende vermittelt (Intervision-/Peergruppenarbeit nach eigener Terminierung). Der erste Block umfassen 25 UE Theorie/Methodik und die folgenden Blöcke je 17 UE Theorie/Methodik zuzüglich Supervision im Umfang von 8 UE (am So, außer während der Selbsterfahrung).
Die Weiterbildung endet inhaltlich mit dem Abschlusskolloquium.
Dem persönlichen Entwicklungsprozess der/des Supervisorin/s wird im Weiterbildungsgang besondere Beachtung geschenkt. Die TeilnehmerInnen erhalten daher bei uns die Möglichkeit, im Rahmen der Weiterbildung ihren eigenen Stil zu suchen und zu finden.
Dieses wird gewährleistet, indem auf verschiedenen Ansätze (systemisch, strukturell, strategisch, wachstumsorientierter Ansatz) und deren supervisorischen Instrumentarien eingegangen wird.
Nach dieser intensiven Auseinandersetzung ist es jedem/jeder Teilnehmer/in möglich zu entscheiden, welche Methoden und Techniken er/sie in der eigenen Arbeit verwenden möchte.
- Teilnahme an allen Theorien/Methodikseminaren (mind 256 UE) und den Selbstreflexionsseminaren (mind. 50 UE). Fehlzeiten müssen ausgeglichen werden.
- Teilnahme an der Lehrsupervision und Vorstellung von mind. 2 Arbeitssitzungen (Live, Video oder Audio)
- Mitarbeit in der Intervisions- / Peergruppe im Umfang von mind. 50 UE und Akzeptanz der Protokolle seitens der Kursleitung
- Eigenständige Durchführung und Dokumentation von mind. fünf angeschlossenen Supervisionprozessen (ein Prozess mit mind. 10 Sitzungen und max. eine Einzelsupervision) im Umfang von 100 UE unter begleitender Supervision bis spätestens zwei Jahre nach Abschluss der Weiterbildung
- erfolgreiche Teilnahme am Abschlusscolloquium durch ein Referat über ein spezifisches Thema eigener Wahl der Systemischen Supervision mit schriftlichem Handout und anschließender Diskussion
Die Weiterbildung wird sowohl über die Seminarfeedbacks der TeilnehmerInnen als auch durch eine abschließende Bewertung über den gesamten Weiterbildungsgang (Fragebogen der DGSF) regelmäßig evaluiert.
Die Weiterbildung endet erfolgreich mit der Aushändigung des Zertifikats „Systemischer Supervisor/Systemische Supervisorin“, INSA-Berlin. Das Zertifikat wird erst nach Vorlage aller Abschlussvoraussetzungen ausgehändigt. Das Curriculum ist von der DGSF anerkannt. Eine Zertifizierung von der DGSF kann auf eigenen Antrag und nach Prüfung des Dachverbandes erfolgen.



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